Freiwilligen Arbeit mit Better Me in Kenia

By Redaktion

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28. September 2020

Das Abitur geschafft und nun endlich frei sein und in die weite Welt hinausziehen, neue Erfahrungen sammeln und andere Kulturen kennenlernen. Das ist ein Traum von ganz vielen jungen Erwachsenen. Freiwilligen Arbeit ist eine gute Möglichkeit diesen Wunsch zu verwirklichen,  da man durch die Zusammenarbeit einen besseren Einblick in das Leben vor Ort bekommt.

Oftmals verstehen wir Freiwilligen Arbeit als einen Dienst von uns für andere Menschen im Ausland. Jedoch ist dieser nie einseitig, sondern geprägt von gegenseitigem Austausch. Wir dürfen dabei so viel Neues lernen, was uns weiter bringt. Deshalb ist für mich Freiwilligen Arbeit nicht ein „Geben“, sondern viel mehr ein „Gewinnen“.

In Korando konnte ich diese eindrucksvolle Erfahrung selbst machen. Die Kinder an der Schule  strahlten eine solche Dankbarkeit gegenüber dem Lernen, ja einfach gegenüber dem Leben aus. Bei Bastel- und Sportaktivitäten, die wir angeboten haben, waren sie immer voll bei der Sache und steckten einen mit ihrer Begeisterung regelrecht an.

Die am Anfang gefürchtete Sprachbarriere stellte sich als kein Hindernis dar, denn ich durfte lernen, dass Kommunikation überwiegend nonverbal abläuft. So konnte man durch Klatschspiele, Zeichensprache und Lachen einen guten Zugang zu den Kleineren gewinnen. Die anfängliche Schüchternheit und Skepsis entwickelte sich somit immer mehr hin zu Offenheit und Vertrauen.

 

Bei meinem Aufenthalt durfte ich auch bei dem Projekt „Adventure Happiness“ von Oliver Fecht mitwirken. In diesem Projekt ging es darum, mit den Kindern in den Austausch über Glück zu kommen und sich damit auseinanderzusetzen, was man persönlich als Glück empfindet. Das Ziel war es, dass jedes Kind am Ende ein Foto von seinem ganz persönlichen „Glücks-Moment“ besitzt. Die Kreativität und Individualität der Kinder kam in den Fotoergebnissen gelungen zum Ausdruck. Von Momentaufnahmen, die sie lachend zusammen mit Freuden zeigten, bis hin zu Bildern von ihnen kniend vor einem Ackerfeld war alles dabei.

An einem Abend veranstalteten wir eine Kinonacht, in der wir eine Leinwand in ein Klassenzimmer gestellt haben, um mit den Kindern „Die Eiskönigin“ zu schauen. Es gab Popcorn und alle machten es sich auf einer Decke auf dem Boden gemütlich. Während dem Film  schliefen die Kleinen nach und nach ein und es entstand eine so entspannte und friedvolle Atmosphäre, die ich niemals vergessen werde.

 

Nicht du gibst etwas während deinem Aufenthalt, nein, viel mehr bekommst du etwas geschenkt, nämlich die unbegrenzte Liebe der Kinder. Durch den Freiwilligendienst durfte ich viele positive Erfahrungen machen. Bereichernd war es auch für mich, meine eigene Kultur zu verlassen und in eine andere einzutauchen. Dadurch kam ich in die Lage meine eigene Lebensweise zu reflektieren, mit all den Vor-und Nachteilen, die sie mit sich bringt.

Abschließend möchte ich mich noch bei all den Menschen bedanken, die diesen Aufenthalt so unvergesslich gemacht haben.

Lebensfreude, Herzlichkeit und Offenheit konnte ich jeden Tag aufs Neue in der BetterMe Community erfahren.

Danke, dass ich ein Teil davon sein durfte.

Laura Jenne

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